Wir freuen uns Herrn Robert Aust bei uns begrüßen zu dürfen. Er ist Studierender an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und hat Werke von Chopin, Schubert, Brahms und Haydn gespielt.
Robert Aust
Geboren 1985 in Düsseldorf. Seit seinem 8. Lebensjahr Klavierunterricht. Beim Wettbewerb "Jugend musiziert" erste und zweite Preise auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Mit 18 Jahren Debüt mit dem Jugendsinfonieorchester Düsseldorf. Ab Oktober 2005 Klavierstudium an der Musikhochschule Detmold, jetzt an der HMT in Rostock. Kammermusik- und Meisterkurse u. a. Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Heidi Köhler und Prof. Pavel Gililov.
Ich wurde während meiner Therapie damit konfrontiert, ein Klavierkonzert anhören zu müssen. Diese Art der Musik war mir völlig fremd. Ich mag Musik sehr, denn nichts kann Gefühle besser ausdrücken. Meine bevorzugte Richtung ist die Rockmusik, Deep Purple, Status Quo, Led Zeppelin...
Nun sollte es also Klaviermusik sein. Ich dachte erst an völlige Ablehnung. Nach längerer Überlegung habe ich mich dazu durchgerungen, mir die Musik erst einmal anzuhören. Ablehnen kann ich es ja immer noch.
Im Konzert wurden sechs Stücke gespielt. Zwischen den einzelnen Stücken hat der Pianist einige kurze Worte zu den Werken gesagt. Damit hat er bei mir erreicht, dass ich die Musik oder die Art, solche Musik zu machen, besser verstanden habe. Ob der Pianist gut, sehr gut oder hervorragend war, kann ich nicht beurteilen, denn dazu fehlt mir das Wissen. Es war insgesamt ein schönes Konzert mit schöner Musik. Ich werde jetzt nicht in jedes Klavierkonzert rennen und begeistert sein. Ich bin aber froh, mich darauf eingelassen zu haben.
Abschließend kann ich sagen, es war ein zumutbares Erlebnis für Jeden. Für mich ein schönes Erlebnis.
Zuerst bin ich etwas skeptisch zu der Aufführung gegangen. Na ja, was der Bauer nicht kennt....
Jedoch war ich von Anfang an positiv überrascht, wie klangvoll und beruhigend die Veranstaltung gewesen ist. Das ganze unverschönt live erleben zu können, Herrn Aust beobachten zu dürfen wie er spielte, sich konzentrierte und alles ohne Notenbuch, war schon beeindruckend.
Die Zeit verging wie im Fluge. Anschließend bei der Kaffeerunde kamen wir noch kurz ins Gespräch. Alles in allem war das eine recht neue und positive Erfahrung für mich!